Mittendrin im Leben

globus

Mittags steht die Sonne im Zenit, am höchsten Punkt. Das ist auch im Leben der Menschen so: Jugendliche werde zu Erwachsenen. Jetzt stehen sie mitten im Leben.

Das Kind wird von den Eltern umsorgt. Sie schauen, dass es ihm gut geht. Dass es zu essen und trinken hat, dass es genug schläft und alles hat, was es braucht. Erwachsene trösten das Kind und schimpfen manchmal mit ihm. Kurz: Erwachsene erziehen das Kind, damit es ein gutes Rüstzeug für das Leben bekommt. Das ist wichtig. Denn irgendwann sind die Eltern nicht mehr rund um die Uhr für die Bedürfnisse des Kindes da. Das Kind ist selber erwachsen geworden und muss viele Sachen entscheiden.

Pickel, Pubertät und Liebeskummer

Erwachsen werden! Das ist aufregend, aber auch anstrengend. Zuerst kommt nämlich die sogenannte Pubertät: Ab etwa 14 Jahren werden Kinder zu Jugendlichen, und bald zu jungen Frauen und Männern. Das ist ganz schön verwirrend, denn vieles verändert sich. Der Körper entwickelt sich, die Gefühle verändern sich und manchmal spielen die Hormone verrückt. In dieser Zeit sind junge Menschen sehr sprunghaft. Die Stimmung wechselt zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Plötzlich bekommt man Pickel! Die erste Liebe erobert das Herz und macht einem Kummer! Die Lehrpersonen nerven extrem! Mutter oder Vater behandeln einem wie ein Baby – dabei fühlt man sich erwachsen! Aber Erwachsenwerden ist auch ein Abenteuer...

 

Was junge Menschen über diese Zeit erzählen, kannst du im jumi nachlesen.

Text: Christine Weber, Illustration: Daniela Rütimann